Donnerstag, 21. Juli 2011

analoge Geschichten I - Voigtländer und Kodak Box 620

Man müsste einfach viel mehr Zeit haben... zum Beispiel auch dafür, sich mal wieder der Analog-Fotografie zu widmen.
Zwar waren meine ersten "ernsthaft" fotografierten Bilder damals auch mit einer analogen Canon EOS 300 entstanden, jedoch staubte das Teil nach der Anschaffung meines ersten digitalen SLR-Babys recht schnell im Regal ein.

Mit dem Erwerb einer Voigtländer  (6x9 Rollfilm Kamera, Baujahr späte 20er Jahre), die ursprünglich eigentlich nur als Shooting-Requisite und spätere Wohnzimmer-Deko fungieren sollte, erwachte das Faible für analoge Fotografie dann aber doch wieder bei mir. Sollte dieses antike Gerät  tatsächlich noch funktionieren? Und tatsächlich konnte ich ihr ein paar Bilder entlocken. Da das Voigtar 1:6,3 Objektiv nun nicht gerade lichtstark zu nennen ist, muss hier aber schon ordentlich die Sonne scheinen, damit auf dem Film überhaupt etwas abgebildet wird.


 [Mademoiselle R. beim Sonntagsausflug im Park... miese Scanqualität leider]



Für lächerliche 5 EUR schoss ich da nn Ende letztes Jahres auf dem Flohmarkt eine Kodak-Box 620 und war einmal mehr erstaunt, mit wie wenig Technik man doch fotografieren kann. Gehäuse mit Linse, 2 Suchern und 'ner Filmspule. Bestechende Einfachheit, die es in sich hat.
Auf abgelaufenen Diafilmen nahm ich die folgenden Bilder auf. Die Farben sind übrigens nicht nachträglich verändert worden.
Fazit: die Box rockt und hat nur ein Manko: den seitlichen Auslösehebel, bei dessen Betätigung man doch irgendwie schnell mal verreißt und das Bild verwackelt.

 [Katinka Kat im Mohn-Rausch]


[und der Ansgar beim Bilder machen... Film wurde hier nicht ganz transportiert, daher die Doppelbelichtung... ich mag sie]


[spätherbstliche Abendstimmung irgendwann 2010]



Ich hoffe, dass noch viel mehr "analoge Geschichten" demnächst folgen werden. Die Bilder motivieren mich jedenfalls, weiter zu machen.

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