Donnerstag, 21. Juli 2011

analoge Geschichten II - Race 61: Regen und Kamerapech

Lange hatte ich mich gefreut auf das Race 61 am 1. Juli-Wochenende auf dem Flugplatz Finowfurt.
Drei Tage nostalgisches Blech und lecker Musik lockten. Leider fiel die ganze Sache so ziemlich ins Wasser - im ganz im wörtlichen Sinne. Ein eindrucksvoll grau-bewölkter Himmel am Freitag (noch trocken), kündigte an, was man dann das ganze Wochenende auszubaden hatte: Regen, Regen und noch mehr Regen, mal mehr, mal weniger stark aber eben pausenlos.

Das 1/8 Mile Race am Samstag wurde abgesagt, da die Piste unter Wasser stand und so fuhren die Teilnehmer, eingewiesen von ruckzuck klatschnassen Startergirls, nur ein paar Showrunden.
Trotz dass uns die ersten Camping-Kapitulierenden bereits auf dem Hinweg entgegen kamen (wohl entweder auf dem Weg in eine Pension oder nach Hause), war reichlich Publikum vor Ort und kaum mehr ein freier Platz am Zaun zur Rennstrecke zu erhaschen.
Glücklicherweise wurden die nachfolgenden Konzerte, die eigentlich auf der großen Bühne im Freien stattfinden sollten, in den Hangar verlegt und so erreichte man zumindest beim Auftritt der Kamikaze Queens Temperaturen, bei denen man in seinen durchgeweichten Klamotten nicht mehr frieren musste.

Die abschließende Enttäuschung brachte die Auswertung der fotografischen Ergebnisse. Meine Praktica L, die mich an beiden Tagen begleitet hatte, transportierte anscheinend den Film nicht richtig. Die Folge waren halb übereinander liegende und dadurch unbrauchbare Bilder. Nur eine Handvoll waren zu retten. Eine wirklich traurige Ausbeute.


Trotz dieser ganzen Ärgernisse war es aber schon irgendwie ganz nett und da es im nächsten Jahr nur besser werden kann, sind wir sicher wieder dabei.

analoge Geschichten I - Voigtländer und Kodak Box 620

Man müsste einfach viel mehr Zeit haben... zum Beispiel auch dafür, sich mal wieder der Analog-Fotografie zu widmen.
Zwar waren meine ersten "ernsthaft" fotografierten Bilder damals auch mit einer analogen Canon EOS 300 entstanden, jedoch staubte das Teil nach der Anschaffung meines ersten digitalen SLR-Babys recht schnell im Regal ein.

Mit dem Erwerb einer Voigtländer  (6x9 Rollfilm Kamera, Baujahr späte 20er Jahre), die ursprünglich eigentlich nur als Shooting-Requisite und spätere Wohnzimmer-Deko fungieren sollte, erwachte das Faible für analoge Fotografie dann aber doch wieder bei mir. Sollte dieses antike Gerät  tatsächlich noch funktionieren? Und tatsächlich konnte ich ihr ein paar Bilder entlocken. Da das Voigtar 1:6,3 Objektiv nun nicht gerade lichtstark zu nennen ist, muss hier aber schon ordentlich die Sonne scheinen, damit auf dem Film überhaupt etwas abgebildet wird.


 [Mademoiselle R. beim Sonntagsausflug im Park... miese Scanqualität leider]



Für lächerliche 5 EUR schoss ich da nn Ende letztes Jahres auf dem Flohmarkt eine Kodak-Box 620 und war einmal mehr erstaunt, mit wie wenig Technik man doch fotografieren kann. Gehäuse mit Linse, 2 Suchern und 'ner Filmspule. Bestechende Einfachheit, die es in sich hat.
Auf abgelaufenen Diafilmen nahm ich die folgenden Bilder auf. Die Farben sind übrigens nicht nachträglich verändert worden.
Fazit: die Box rockt und hat nur ein Manko: den seitlichen Auslösehebel, bei dessen Betätigung man doch irgendwie schnell mal verreißt und das Bild verwackelt.

 [Katinka Kat im Mohn-Rausch]


[und der Ansgar beim Bilder machen... Film wurde hier nicht ganz transportiert, daher die Doppelbelichtung... ich mag sie]


[spätherbstliche Abendstimmung irgendwann 2010]



Ich hoffe, dass noch viel mehr "analoge Geschichten" demnächst folgen werden. Die Bilder motivieren mich jedenfalls, weiter zu machen.

Mittwoch, 6. Juli 2011

Konzertsommer 2011 - Klappe die erste

Halbzeit! Der stressige Juni ist geschafft. Trotz dass es letztlich weniger abgelichtete Konzerte als geplant waren, bin ich irgendwie doch am Rande der Urlaubsreife angelangt.

Los ging es eigentlich ja schon Ende Mai mit Zucchero... was für mich an sich kein sonderlich erwähnenswertes Konzert gewesen wäre, wenn da nicht...