Mittwoch, 23. November 2016

a cure?

Malerisch gelegen inmitten von Wäldern präsentierte sich unser heutiges Ziel, ein Sanatorium.
Ausreichend zur Genesung beitragende Erholung und Ruhe dürften die Patienten hier mit Sicherheit gefunden haben.


Im späten 19. Jahrhundert erbaut, diente das Ganze als Tuberkulose-Klinik. Die enorme Ansteckungsgefahr, welche von dieser Krankheit - auch "weiße Pest" genannt - ausging, war ebenfalls ein Grund dafür, die Klinik in einer so abgelegenen Region zu errichten.
Ihre letzten aktiven Jahre erlebte sie als Ableger eines nahegelegenen neuen Krankenhauskomplexes.
Seit Anfang der 1990er Jahre steht das unter Denkmalschutz stehende Gebäude nun leer.
Sein noch recht intakt wirkendes Äußeres täuscht leider. Innen erwarten einen massive Vandalismus-Spuren: zerschlagene Einrichtung und besprühte Wände, wohin man auch blickt. Nur mit viel Phantasie lässt sich noch erahnen, wie es hier früher einmal ausgesehen haben mag.
Teile des Sanatoriums fielen bereits zwei mutmaßlichen Brandstiftungen zum Opfer.
Ob, wann und wie der Bau einmal nachgenutzt werden wird, steht in den Sternen.