Mittwoch, 30. November 2016

chocolate for breakfast

Ganz früh am Morgen betraten wir die alte Fabrikantenvilla auf dem Gelände eines ehemaligen Schokoladenwerks einer recht bekannten Marke.
Viel mehr als das Treppenhaus, welches nun zunehmend vom ersten Tageslicht erhellt wurde, gab es hier eigentlich nicht zu sehen. Aber schon allein für diesen Anblick lohnte sich der Besuch.
Seit Ende der 1990er Jahre liegt das gesamte Gelände nach dem Firmen-Umzug in ein neues Produktionswerk im Dornröschenschlaf.

Zumindest bei der Villa tut sich aber seit Kurzem etwas. Hier haben Sanierungsarbeiten begonnen.






Mittwoch, 23. November 2016

a cure?

Malerisch gelegen inmitten von Wäldern präsentierte sich unser heutiges Ziel, ein Sanatorium.
Ausreichend zur Genesung beitragende Erholung und Ruhe dürften die Patienten hier mit Sicherheit gefunden haben.


Im späten 19. Jahrhundert erbaut, diente das Ganze als Tuberkulose-Klinik. Die enorme Ansteckungsgefahr, welche von dieser Krankheit - auch "weiße Pest" genannt - ausging, war ebenfalls ein Grund dafür, die Klinik in einer so abgelegenen Region zu errichten.
Ihre letzten aktiven Jahre erlebte sie als Ableger eines nahegelegenen neuen Krankenhauskomplexes.
Seit Anfang der 1990er Jahre steht das unter Denkmalschutz stehende Gebäude nun leer.
Sein noch recht intakt wirkendes Äußeres täuscht leider. Innen erwarten einen massive Vandalismus-Spuren: zerschlagene Einrichtung und besprühte Wände, wohin man auch blickt. Nur mit viel Phantasie lässt sich noch erahnen, wie es hier früher einmal ausgesehen haben mag.
Teile des Sanatoriums fielen bereits zwei mutmaßlichen Brandstiftungen zum Opfer.
Ob, wann und wie der Bau einmal nachgenutzt werden wird, steht in den Sternen.




Dienstag, 15. November 2016

waiting for the prince

Es war kurz vor Sonnenaufgang diesem dunstigen Herbstmorgen, als wir leise durchs hohe und verdammt nasse Gras des verwilderten Schlossparks huschten. Die Spannung stieg. Würden wir irgendwo einen Zugang zu dem wunderschönen verlassenen Schloss finden? Und siehe da, wir hatten großes Glück.


Über eine Menge rohe Balken und wackelige Brettkonstruktionen mussten wir nun balancieren, denn anscheinend hatten hier einmal Sanierungs- bzw. Erhaltungsarbeiten stattgefunden, wie die vielen entkernten Räume und Flure an denen wir vorbeikamen, ahnen ließen.
Endlich im bekannten grünen Saal angekommen, hielten wir erst einmal kurz inne, um zu staunen. Dann ließen wir die Kameras klicken.

Das Schloss wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts auf dem Grund und vermutlich aus den Resten eines ehemaligen Klosters errichtet. Es besteht aus mehreren Gebäuden, einem Turm sowie einer Schlosskirche und thront inmitten eines malerischen, heute jedoch reichlich verwilderten Parks.
Nach der Enteignung des damaligen Eigentümers nach dem 2. Weltkrieg wurde es unter anderem als gehobenes Hotel genutzt. Nach dem Mauerfall traten einige interessierte ausländische Käufer auf den Plan. Zu einem Verkauf kam es jedoch genauso wenig wie zu einer Rückgabe an den ursprünglichen Eigentümer.
Die Pläne, es weiterhin als Hotel zu betreiben, scheiterten somit und das schöne Objekt verfällt.






Sonntag, 13. November 2016

until summer ends

Was ist besser als ein zauberhaftes Redhead-Model vor der Kamera zu haben?
Genau!
Zwei zauberhafte Redhead-Models.
Lange geplant, konnte ich diese Idee nun endlich gemeinsam mit Widget und Maria umsetzen und die beiden waren wirklich ein perfektes Team.
Da war es dann letztlich auch egal, dass der auserwählte Shootingort doch etwas anders aussah, als ich ihn in Erinnerung hatte. Die kleine Sumpflandschaft im Wald war durch den heißen, trockenen Sommer leider "verschwunden". Aber auch die große Farn-Fläche, die wir stattdessen vorfanden und der Wald an sich hatte jede Menge interessante Hintergründe zu bieten.


Tausend Dank an meine beiden Schönheiten Maria und Widget!