when laughter became silent

2001 gingen nach 35 Jahren Betrieb und einem massiven Besuchereinbruch die Lichter in diesem ehemaligen Vergnügungspark aus.
Was in den kommenden Jahren folgte, waren eine Menge Konzepte, die scheiterten und Investoren, die sich bald wieder zurückzogen.

Kurz nach unserem Besuch im letzten Jahr sollte das Gelände zwangsversteigert werden. Bei einer Höhe von zuletzt knapp 2,5 MIO EUR wurde vom Finanzamt abgebrochen. Der Höchstbietende war zu diesem Zeitpunkt ein privates Unternehmen.
Zur geplanten Fortsetzung der Versteigerung, die für Herbst dieses Jahres angesetzt war, kam es nicht mehr, da das Land bereits im März den Rückkauf (mehr oder minder) überraschend bekannt gab.


Es folgte die Räumung des Parks, in dem sich bis zu diesem Zeitpunkt ein kleines Cafe am Eingang befand, das von den Teilnehmern der all-wochenendlichen Führungen über das Arial und Spaziergängern gern als Rastmöglichkeit genutzt wurde.

Was nun aus dem Gelände werden soll, ist weiterhin ungewiss.

Ein weiterer trauriger Höhepunkt wurde im Sommer dieses Jahres erreicht, als ein Teil des Parks einem von Menschenhand gelegten Großbrand zum Opfer fiel.

Ich muss gestehen, ich kenne den Park nicht aus Kindertagen und verbinde keine wehmütigen Erinnerungen mit ihm. Faszinierend war auf jeden Fall auch hier der fortschreitende Verfall und der Anblick der grünen Hölle, die sich die Fahrgeschäfte, Häuschen, Wege und Wasserkanäle mehr und mehr einverleibt.